Über den Jahreswechsel gab es bei Grid Engine mehrere neue Entwicklungen.
Oracle baut die sunsource-Site ab, dort waren bisher die alten Open-Source-Quellen und die Mailinglisten zu finden. Die Archive werden in einem neuen Open-Source-Projekt auf dem Oracle Technology Network zugänglich gemacht werden. Das ist zwar noch kostenfrei erreichbar, aber nicht mehr so offen wie bisher. Um zugreifen zu können, ist eine Registration notwendig. Außerdem sichert sich Oracle recht weitreichende Rechte an den dort veröffentlichten Äußerungen.
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Am 19.11. ging die diesjährige Supercomputing-Konferenz/Messe/Ausstellung zu Ende. Wie beinahe jedes Jahr wurden die Zahlen des Vorjahres übertroffen: mehr als 10000 Teilnehmer und 327 ausstellende Firmen und Forschungseinrichtungen. Die gesamte Organisation wird von Freiwilligen geleistet, dieses Jahr waren es mehr als 500, davon 175 Studenten. Das Messenetzwerk SCinet ist jedes Jahr eines der weltschnellsten Netzwerke (auch wenn das WirelessLAN diesmal kaum nutzbar war, vermutlich wegen der Inflation von iPhones und anderen Smartphones). Die Bandbreite des Netzwerks betrug ungefähr 260 GBit/s, damit ließe sich der Inhalt der “Library of Congress” in unter einer Minute übertragen.
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Als ich für den Blogbeitrag Die Situation bei Oracle Grid Engine: Open Source? die Downloads bei Oracle durchsucht habe, fand ich noch eine Binärversion von 6.2u5 mit freier Lizenz. Inzwischen ist auch bei dieser Version die Lizenz durch die 90-Tage-Test-oder-Kauf-Version ersetzt worden. Damit gibt es also keine frei nutzbaren Binärversionen bei Oracle mehr.
Auch vorbei sind die Tage der Open-Source-Lizenz. Wie zu erfahren war, wird es keine Freigabe der Quellen
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In den Zeiten nach Sun ist Unklarheit über den zukünftigen Status von Grid Engine entstanden. Offizielle Verlautbarungen gibt es nicht, das ist die Oracle-Politik. Es gab im August einen neuen Release, der aber nur in Binärform verbreitet wurde. Anders als zu Sun-Zeiten wurde der Sourcecode dafür bisher nicht bereitgestellt. In den Mailinglisten und Diskussionsforen sorgte dies für eine gewisse Unruhe, da viele Organisationen Grid Engine als Batchsystem auf ihren Clustern einsetzen und bisher selbst kompiliert haben.
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Lustre 1.8.4 und Lustre 2.0.0 sind freigegeben. Eigentlich keine große Nachricht, gehörte das Dateisystem für HPC-Cluster nicht inzwischen zum Hause Oracle, und das macht momentan eher durch ganz andere Schlagzeilen von sich reden: Sei es das Ende von OpenSolaris, die ungewisse Zukunft der Grid Engine oder der offiziell unbestätigte Kahlschlag in der HPC-Sparte. Da passte es ins Bild, dass von den neuen Lustre-Versionen auch Wochen nach dem finalen Code-Freeze von den üblichen Paketen auf den Oracle-Downloadseiten nichts zu finden war. Vor diesem
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