In diesen Tagen ist auch im HPC-Umfeld der Begriff “Cloud-Computing” in aller Munde bzw. Blogs. Angefeuert wurde das durch “Amazons EC2 Cluster Compute”-Angebot. Neben den herkömmlichen virtualisierten Maschinen bietet Amazon jetzt auch HPC-Maschinen an. Die sind dann hardware-virtualisiert und haben 2 Nehalem-CPUs mit 23 GB Hauptspeicher. Vernetzt sind sie mit 10 Gbit/s-Ethernet.
Um das Angebot zu positionieren, hat Amazon einen Linpack-Lauf durchgeführt. Mit 880 nodes (7040 cores) sind sie auf fas
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Seit seiner Aufnahme in Version 2.6.34 des offiziellen Linux-Kernels hat das verteilte Dateisystem Ceph viel mediale Aufmerksamkeit erfahren. Kann es Platzhirsch Lustre im HPC-Umfeld seinen Rang streitig machen? Immerhin, als Teil des Standardkernels dürfte ein Ceph-Client sich künftig im Handumdrehen installieren lassen, ohne wie bei Lustre externe Module einbinden zu müssen, die – DKMS hin oder her – stets einen gewissen Mehraufwand mit sich bringen und Update-Prozesse erschweren. Der Code selbst wirkt gut strukturiert und aufgeräumt. Ceph erlaubt es, Nutzdaten über mehrere Server hinweg zu replizieren und
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